Kaum sind die Weihnachtsfeiertage vorbei, bereiten sich die Delegierten der Narrenvereine Waldwinkel Hubertshofen und der Bregtal-Glonki aus Wolterdingen auf die kommende Fastnachtssaison vor. Traditionell kurz vor dem Jahreswechsel suchen die beiden befreundeten Narrenvereine gemeinsam ihre Narrenbäume aus, und das bereits seit nunmehr 13 Jahren. Nach längerem Suchen und unter Mithilfe vom Revierförster Hans-Peter Fesenmeyer wurde ein Prachtexemplar im Hubertshofener Gemeindewald gefunden. Die passende Tanne ist mit Leuchtfarbe markiert und fällt wenige Tage vor dem Schmutzigen Dunschtig der Säge zum Opfer. In den vergangenen fünf Jahrzehnten haben die beiden Holzfäller Albert Degen und Josef Ritter den Hubertshofener Narrenbaum gefällt, geschält und zum Abtransport bereit gestellt, doch nun ist Schluss damit. Beide sind gesundheitlich angeschlagen und können die Schwerarbeit nicht mehr verrichteten. Als Anerkennung werden Degen und Ritter noch offiziell vom Vorsitzenden Christian Knöpfle ein Geschenkpräsent erhalten. Um auch künftig die stattlichen Narrenbäume fachgerecht zu fällen und zu schälen konnten als Nachfolger Michael Käfer und Franz Troll Junior gewonnen werden. Anschließend, auch das ist Tradition, wurde die Zeremonie mit einem zünftigen Vesper und allerlei Hochprozentigem begossen. Das Hubertshofener Fastnachtswahrzeichen wird am Schmutzigen Dunschtig um 13.30 Uhr am Latschariplatz aufgestellt.

Foto: Rainer Matuschke
Eine närrische Delegation der Narrenvereine Waldwinkel Hubertshofen und der Bregtal-Glonki aus Wolterdingen haben wieder einen prächtigen Narrenbaum gefunden.