Über die Mittelanwendungen für den Haushalt 2016 wurde in der jüngsten Ortschaftsratsitzung in Hubertshofen abgestimmt. Die Sanierungen des Bürger- und Rathauses wurde von den Räten erneut wieder aufgenommen und steht ganz oben auf der Wunschliste. Die notwendigen Dach- Fenster- und Fassadenrenovierungen mussten aufgrund von Geldmangel schon öfters verschoben werden. Auch die Befestigung des Hautweges und die gärtnerische Neugestaltung des Friedhofbereiches wird priorisiert. Ebenso soll der Radweg von Hubertshofen nach Wolterdingen verwirklicht und die Bushaltestelle Ortsmitte erneuert werden. Ärgerlich sind die maroden Feld- und Wirtschaftswege, deshalb ist eine Ausbesserung notwendig. Mittelfristig ist der Ausbau der Schwimmbadstraße sowie die Renaturierung des Kesslerbächli geplant. Reparaturbedürftig ist die Außenfasade und die Gibeltüre am Feuerwehrhaus sowie der Austausch der kaputten Vorhänge im Bürgerhaus. Seit 2007 beschäftigt sich der Ortschaftsrat mit dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR), welches Fördermittel für die Sanierung und Modernisierung bestehender Gebäude, Bebauung von Baulücken sowie Dorfgerechte Gestaltung von Straßen und Plätzen vorsieht. Grundvoraussetzung in das Förderprogramm zu kommen ist jedoch die Erstellung eines Dorfentwicklungskonzepts. Vor kurzem wurden in Hubertshofen alle Haus- und Grundbesitzer angeschrieben und mittels eines Fragebogens um Unterstützung gebeten. Falls genügend Interessen der Einwohnerschaft bestehen, erarbeitet der Ortschaftsrat Vorschläge die bis zum 10. Mai an die Stadtverwaltung eingereicht werden müssen. Erst danach wird sich entscheiden, ob Hubertshofen in das Förderprogramm aufgenommen wird. 75 Mal hat Andreas Willmann Blut gespendet. Er wurde von Ortsvorsteherin Monika Winterhalder mit der Blutspender-Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz, einem Weinpräsent und einem Bildband der Stadt Donaueschingen ausgezeichnet.

 

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Bei der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates Hubertshofen ehrte Ortsvorsteherin Monika Winterhalder den Blutspender Andreas Willmann für 75 Spenden.

Foto: Rainer Matuschke